Haste Worte?Foto: HUCH! & friends, 2014

Haste Worte?

Die Spieler suchen Begriffe zu einer Aufgabe. Nach Ablauf der Zeit müssen sie alle Wörter streichen, die Mitspieler Laufe der Runde vorlesen. Es gilt, bei Haste Worte? also möglichst originelle Wörter zu finden.

Bewertung

Haste Worte? Durchschnitt: 2.8 von 5 (13 Bewertungen)
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Auf einen Blick

Spieler: 3 - 8 Personen, besonders gut mit 6 Spielern
Alter: ab 12 Jahren
Dauer: 45 - 60 Minuten

Nachfolgespiel:
Haste Worte? Jubiläums-Edition

Spieltyp

Genre: Sonstiges, Suchspiel, Jeder gegen jeden
Thema: Buchstaben und Worte

Spielgefühl

Einstieg:
schneller Start
ewige Erläuterungen
Komplexität:
super simpel
kolossal knifflig
Interaktion:
jeder für sich
alle zusammen
Zufall:
glattes Glück
pure Planung

Sonstige Informationen

Verlag:  Huch! & friends
Autoren: Kramer, Wolfgang
Kiesling, Michael
Illustrator: Wilinski, Klaus "Atelier Wilinski"

Erscheinungsjahr: 2003
Sprache: Anleitung und Spielmaterial in Deutsch

Weitere Auflagen

Haste Worte

Haste Worte
(Foto: Ravensburger Spieleverlag, 2015)Jahr: 1997
Land:   DE
Verlag: F.X. Schmid

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Regelfragen

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Kurzanleitung

Diese Kurzanleitung zu 'Haste Worte?' stammt von unserem Partner Ludoversum. Wir konzentrieren uns im Text auf wichtige Mechanismen des Spiels und ignorieren absichtlich Details und Sonderregeln.

Während die Sanduhr läuft, müssen die Spieler bei Haste Worte? passende Begriffe zu einer gestellten Aufgabe finden. Dummerweise müssen sie später alle Wörter wieder streichen, die im Laufe der Runde vorgelesen werden. Somit kommt es darauf an, möglichst originelle Wörter zu finden...

In jeder Runde übernimmt ein Spieler die Rolle des Spielleiters, der eine Karte vom Stapel zieht und eine der zehn möglichen Aufgaben vorliest. Beispielsweise "Frauennamen, die auf a enden", oder "Dinge, die man beim Angeln braucht".

Solange die Sanduhr läuft, notiert sich jeder Spieler die Begriffe, die ihm dazu einfällt. Danach muss ein Tipp abgegeben werden, wie viele eigene Wörter am Ende vorgelesen werden können. Hierfür werden ein oder mehrere Tippkarten verdeckt ausgelegt, die mit Werten von eins bis sechs insgesammt eine Summe von bis zu 21 erreichen können.

Anschließend werden bei Haste Worte? die Tipps verglichen. In aufsteigender Reihenfolge dürfen die Spieler so viele Begriffe vorlesen, wie ihr Tipp vorausgesagt hat. Alle vorgelesenen Wörter werden sofort überall gestrichen und dürfen nicht erneut genannt werden.

Wer trotzdem so viele Wörter vorlesen konnte wie er zuvor getippt hat, darf diese Anzahl auf dem 13 Felder umfassenden Parcours mit seiner Spielfigur vorwärts rücken. Andernfalls muss er stehen bleiben.

Eine Besonderheit stellen die letzten vier Felder der Laufstrecke dar, denn hierbei handelt es sich um sogenannte "Handicapfelder". Kommt der führende Spieler auf einem solchen Feld zum Stehen, gilt für ihn das dortige Handicap, das seine Begriffswahl einschränkt.

In allen Fällen gelten folgende Grundregeln: Nur typische Begriffe sind gültig. Es müssen auch Wörter gestrichen werden, die den selben Wortstamm aufweisen. Wörter mit anderem Wortlaut bei gleicher Bedeutung sind erlaubt. In der Aufgabe genannte Begriffe dürfen mehrfach verwendet werden. Einsprüche müssen sofort geltend gemacht werden, im Zweifelsfall gilt die Mehrheitsmeinung.

Zusätzlich kann mit verschiedenen Varianten gespielt werden: variabler Laufstrecke, einmalige Punkteverdopplung sowie einmaliges Aufgaben-Vetorecht.

Forums-Rezensionen

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Text-Rezension

Diese Rezension zu 'Haste Worte?' kommt von unserem Partner Ludoversum. Bald zeigen wir auch wieder an, welcher Autor sie verfasst hat.

"Schon wieder so ein Partyspiel, bei dem man Wörter aufschreiben muss", mag manchem zunächst durch den Kopf gehen. Die aus Stadt-Land-Fluss bekannte Wertminderung gewöhnlicherer Begriffe ist ja auch genauso wenig neu das Notieren von Begrifflichkeiten an sich. Und trotzdem ist es dem Duo Kramer-Kießling (wieder einmal) gelungen, aus diesen bekannten Elementen etwas Neues zu formen, das sich vielleicht nicht deutlich, aber doch in einigen Nuancen ganz entscheidend von dem unterscheidet, was der Markt bislang sonst so zu bieten hatte.

Das entscheidende Gewürz dieses Starkoch-Duos dürfte wohl die Aufgabensammlung sein. Die Themen sind breit gefächert und erinnern entfernt an diverse TV-Sendungen, in denen Begriffe zu irgendwelchen alltäglichen (und ab und zu auch etwas exotischen) Themen gesucht werden. "Wir haben zwanzig Millionen Menschen gefragt: Nennen Sie etwas typisch Rotes! Sechzig Sekunden, etwas typisch Rotes, ruck-zuck!" Und auch wenn dies gar keine Frage war, so hat die Diversität, das Spektrum der Aufgaben, bei "Haste Worte" ein tiefen Einfluss auf das Geschehen. Und seien wir einmal ehrlich: "Nichtdeutsche Politiker", das klingt doch auch viel besser als "Politiker mit K", oder?

Das aktuelle Thema gibt auch gleichzeitig die Schlagzahl vor. Ein passionierter Tennisspieler wird sich sicherlich zum Weißen Sport deutlich mehr Wörter zutrauen, als beispielsweise zum Pferdesport. Trotzdem ist es gefährlich die Mitspieler zu unterschätzen und deshalb oftmals besser, kleinere Brötchen zu backen. Lieber mal auf ein paar Punkte verzichten und stattdessen sichere Felder vorwärts zu kommen. Denn schließlich gilt: Lieber der Spatz in der Hand.... und wieder fünf Mark ins Schweinderl.

An dieser Stelle sollte auch nicht unerwähnt bleiben, dass es sich hier um eine grafisch verbesserte Neuauflage der Spielzeit-Version handelt, nicht eine der alten FX-Schmid-Auflage. Letztere besass einen unflexiblen Spielplan, der zudem eine gut doppelt so lange Laufstrecke vorgab.

Fazit
Materialtechnisch auf das Wesentliche reduziert, entpuppt sich "Haste Worte" als echte Perle unter den Partyspielen. Mit 480 verschiedenen Aufgaben und einem kurzweiligen Mechanismus für jede Mitspielerzahl (unter Anpassung der Streckenlänge) geeignet, eignet es sich auch als Absacker eher klassischer Spielerunden.

Haste Worte? Bild 1 (zum Vergrößern aufs Bild klicken)
Foto: HUCH! & friends, 2014
Haste Worte? Bild 1Haste Worte? Bild 2Haste Worte? Bild 3

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