Im Wandel der Zeiten: Das Würfelspiel – BronzezeitFoto: Pegasus Spiele, 2014

Im Wandel der Zeiten: Das Würfelspiel – Bronzezeit

In Im Wandel der Zeiten: Das Würfelspiel – Bronzezeit errichten Spieler Städte und Monumente. Doch sie dürfen nicht vergessen, Ihre Bevölkerung zu ernähren und sich vor Seuchen, Aufständen und Dürren zu schützen.

Bewertung

Im Wandel der Zeiten: Das Würfelspiel – Bronzezeit Durchschnitt: 4 von 5 (4 Bewertungen)
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Auf einen Blick

Spieler: 1 - 4 Personen, besonders gut mit 2 Spielern
Alter: ab 8 Jahren
Dauer: 30 - 45 Minuten

Auszeichnungen:
Spiel des Jahres: Nominierungsliste 2010

Spielfamilie:
Im Wandel der Zeiten

Spieltyp

Genre: Würfelspiel, Sammelspiel, Jeder gegen jeden
Thema: Altertum, Gesellschaft, Gesellschaftsentwicklung, Wirtschaft

Spielgefühl

Einstieg:
schneller Start
ewige Erläuterungen
Komplexität:
super simpel
kolossal knifflig
Interaktion:
jeder für sich
alle zusammen
Zufall:
glattes Glück
pure Planung

Sonstige Informationen

Verlag: Pegasus Spiele
Autor: Leacock, Matt
Illustratoren: Stephan, Claus
Schneider, Hans-Georg
Fiedler, Marko

Erscheinungsjahr: 2009
Sprache: Anleitung und Spielmaterial in Deutsch

Anleitung herunterladen

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Regelfragen

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Video-Anleitung

Kurzanleitung

Diese Kurzanleitung zu 'Im Wandel der Zeiten: Das Würfelspiel – Bronzezeit' stammt von unserem Partner Ludoversum. Wir konzentrieren uns im Text auf wichtige Mechanismen des Spiels und ignorieren absichtlich Details und Sonderregeln.

Jedem Spieler steht bei Im Wandel der Zeiten: Das Würfelspiel – Bronzezeit ein handliches Holz-Steckbrett sowie ein Notizbogen zur Verfügung, mit dem der aktuelle Stand seiner Zivilisation festgehalten wird. Reihum werden so lange Züge ausgeführt, bis es entweder einem Spieler gelungen ist fünf Errungenschaften zu kaufen, oder alle Monumente mindestens ein Mal errichtet wurden.

 

Ein einzelner Zug besteht aus dem Auswürfeln von Aktionen. Es stehen so viele Würfel zur Verfügung, wie eigene Städte existieren –anfangs drei, später bis zu sieben Stück. Wie bei Kniffel können die Würfel bis zu zwei Mal erneut geworfen werden; die Auswertung erfolgt nach einem festen Schema: Zunächst werden Waren gesammelt. Für jedes Warensymbol wird eine der fünf Warensorten um eine Stufe erhöht. Damit erhöhen sich auch die Handelswerte überproportional.

 

Jedes Getreidefeld erhöht die Nahrungsreserve um drei Einheiten, Arbeitergruppen werkeln ebenfalls gleich drei Mal. Gemischte Symbole liefern wahlweise zwei Getreide oder Arbeiter. Mit der Nahrungsreserve müssen zunächst die Städte versorgt werden, bevor möglicherweise Katastrophen zuschlagen. Eine der möglichen Würfelseiten zeigt nämlich zwei Waren und einen Totenkopf. So ein Totenkopf darf nicht erneut geworfen werden. Je nachdem wie viele Schädel gesammelt wurden, kommt es zu einer Dürre, einer Seuche, einer Invasion oder gar einem Aufstand. Alles schlägt sich zwar einfach in Minuspunkten nieder, jedoch gibt es auch signifikante Unterschiede. Während Dürre, Invasion und Aufstand eigene Minuspunkte bedeuten, richtet sich eine Seuche gegen die Mitspieler. Wer sich dagegen verteidigen möchte, muss präventiv eine entsprechende Errungenschaft erwerben.

 

Doch nach dem Katastrophen-Zwischenschritt dürfen erstmal die Arbeiter ran. Jeder einzelne Arbeiter darf sich entweder an der Errichtung einer weiteren Stadt oder dem Bau eines von sieben verschiedenen Monumenten beteiligen. Jeder eingesetzte Arbeiter wird auf dem Zivilisationsbogen notiert. Fertige Städte liefern ab dem nächsten Zug einen zusätzlichen Würfel, benötigen aber eben auch mehr Nahrung. Monumente liefern Siegpunkte, und zwar sowohl für den ersten als auch den zweiten Spieler, der das Bauwerk errichtet. Nur bei vier Spielern stehen alle Monumente zur Verfügung.

 

Im Anschluss daran können neue Errungenschaften gekauft werden, die nicht nur für weitere Siegpunkte sorgen, sondern auch für zusätzliche Funktionen –z.B. Schutz vor Katastrophen, erhöhten Münzwerten oder verbesserte Nahrungsmittelproduktion. Erwürfelte Münzsymbole sind zu Spielbeginn je 7 Münzen wert, die vollständig ausgegeben werden müssen. Zudem können alle gesammelten Waren einer Art verkauft werden, was das Investitionskapital deutlich erhöhen kann. Allerdings darf pro Zug nur ein einziger Kauf getätigt werden, und Wechselgeld gibt es nicht. Mehr als sechs Waren dürfen allerdings nicht behalten werden, der Rest verfällt.

 

Am Ende der letzten Runde von Im Wandel der Zeiten: Das Würfelspiel – Bronzezeit addieren die Spieler ihre gesammelten Siegpunkte für Monumente und Errungenschaften und ziehen die durch Katastrophen erhaltenen Minuspunkte ab. Es gewinnt, wer in Summe die meisten Punkte hat. In der Variante „Handelsspiel“ können vor Einsatz der Arbeiter noch mit den Mitspielern Handelswaren getauscht werden.

Forums-Rezensionen

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Video-Rezension

Text-Rezension

Diese Rezension zu 'Im Wandel der Zeiten: Das Würfelspiel – Bronzezeit' kommt von unserem Partner Ludoversum. Bald zeigen wir auch wieder an, welcher Autor sie verfasst hat.

Die Pegasus-Ausgabe von Im Wandel der Zeiten: Das Würfelspiel – Bronzezeit ist eine detailgetreue Kopie der englischen Originalversion. Farbig bedruckte Holz-Steckbretter und eigens hergestellte Holzwürfel geben dem Spiel eine sehr eigene, hochwertige Erscheinung. Zwar muss mit leichten Materialfehlern gerechnet werden, jedoch trübt dies den Gesamteindruck kaum. Beispielsweise kann es vorkommen, dass ein oder zwei der lackierten Stecker für das Holzbrett zu dick geraten sind und abgeschliffen werden müssen. Die Farbe der Würfel lässt nach ein paar Partien bereits spürbar nach und dürfte bei häufiger Nutzung eine Nachbearbeitung (z.B. mit einem Edding) erfordern.

Etwas willkürlich erscheint die Angabe der Spieldauer. Denn von den Katastrophen abgesehen ist das Bronzezeit-Würfelspiel eigentlich ein Solitär –und das hat zur Folge, dass die Spieldauer linear mit der der Teilnehmeranzahl wächst. Es sollten etwa 20-25 Minuten pro Spieler einkalkuliert werden. Bei vier Neulingen können das dann auch mal zwei Stunden in Summe werden, mit den entsprechenden Wartezeiten zwischendurch.

Was während des Spiels im Einzelnen passiert, hängt natürlich im Wesentlichen von den Würfeln ab. Mit genügend Pech und vielen Katastrophen lässt sich einfach keine gescheite Zivilisation begründen! Und wer es andererseits schafft, sein Wirtschaftswachstum anzukurbeln indem die Städtezahl schneller wächst als bei den Mitspielern, sollte mit dem Sieg nach Punkten keine Probleme haben.

Auch wer vorsorgt und sich vor den lästigen Schädeln mit den entsprechenden Errungenschaften schützt, wird hin und wieder über sein Würfelpech klagen. Doch mit etwas Geschick und dem Willen zum Pokern lässt sich dieses auch zum eigenen Vorteil wandeln –dann nämlich, wenn bewusst versucht wird, mit drei Totenköpfen die Mitspieler zu treffen.

 
Fazit

Zivilisationsspiel hin oder her –das Im Wandel der Zeiten Würfelspiel ist bei zwei bis drei Spielern kurzweilig und interessant. Kein anderes „Civ“-Spiel ist so schnell zu erlernen und bietet gleichzeitig höchste Ästhetik auf kleinstem Raum. Zwar vermag es kaum für abendfüllende Unterhaltung zu sorgen, doch bietet es einen konstant hohen Wiederspielreiz, der auch nach vielen Partien nicht versiegen will.

Im Wandel der Zeiten: Das Würfelspiel – Bronzezeit Bild 1 (zum Vergrößern aufs Bild klicken)
Foto: Pegasus Spiele, 2014
Im Wandel der Zeiten: Das Würfelspiel – Bronzezeit Bild 1Im Wandel der Zeiten: Das Würfelspiel – Bronzezeit Bild 2Im Wandel der Zeiten: Das Würfelspiel – Bronzezeit Bild 3Im Wandel der Zeiten: Das Würfelspiel – Bronzezeit Bild 4Im Wandel der Zeiten: Das Würfelspiel – Bronzezeit Bild 5Im Wandel der Zeiten: Das Würfelspiel – Bronzezeit Bild 6Im Wandel der Zeiten: Das Würfelspiel – Bronzezeit Bild 7

Im Wandel der Zeiten: Das Würfelspiel – Bronzezeit Kommentare

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