Ja, Herr und Meister!Foto: Mario Truant Verlag, 2015

Ja, Herr und Meister!

Bei Ja, Herr und Meister! schieben Spieler den Mitspielern die Schuld in die Schuhe, dass ihr Abenteuer misslungen ist. Jedes der zwei Basissets kann einzeln gespielt werden. Zusätzlich lassen sich die Sets kombinieren.

Bewertung

Ja, Herr und Meister! Durchschnitt: 4 von 5 (2 Bewertungen)
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Auf einen Blick

Spieler: 4 - 16 Personen
Alter: ab 8 Jahren
Dauer: 20 - 30 Minuten

Erweiterungen:
Gnade, Herr und Meister

Spieltyp

Genre: Kartenspiel, Kommunikationsspiel, Jeder gegen jeden
Thema: Fantasy, Abenteuer und Fantasie

Spielgefühl

Einstieg:
schneller Start
ewige Erläuterungen
Komplexität:
super simpel
kolossal knifflig
Interaktion:
jeder für sich
alle zusammen
Zufall:
glattes Glück
pure Planung

Sonstige Informationen

Verlage:  Heidelberger SpieleverlagTruant Verlag
Autoren: Ferlito, Chiara
Crosa, Riccardo
Bonifacio, Fabrizio
Enrico, Massimiliano
Uren, Tim
Illustrator: Valzania, P.

Erscheinungsjahr: 2015
Sprache: Anleitung und Spielmaterial in Deutsch

Weitere Auflagen

Ja, Herr und Meister!

Ja, Herr und Meister!
(Foto: Heidelberger Spieleverlag, 2014)Jahr: 2005
Land:   DE
Verlage: Heidelberger Spieleverlag, Truant Verlag

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Regelfragen

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Video-Anleitung

Kurzanleitung

Diese Kurzanleitung zu 'Ja, Herr und Meister!' stammt von unserem Partner Ludoversum. Wir konzentrieren uns im Text auf wichtige Mechanismen des Spiels und ignorieren absichtlich Details und Sonderregeln.

Hinweis: Dieser Text beschreibt ab dem folgenden Absatz die alte Version des Spiels, genauer gesagt die Erstauflage aus dem Jahr 2005. Sobald wir mehr über die neue Version von Ja, Herr und Meister! wissen, aktualisieren wir den kompletten Text.

Das Kartenspiel Ja, Herr und Meister! erfordert Fähigkeiten, die im normalen Alltag nahezu verkümmern: Sich nach besten Kräften darum zu bemühen, alles und jeden so tief reinzureiten, wie du nur kannst. Hat jemand kleine Probleme, mach große daraus, steckt jemand in keinerlei Schwierigkeiten, verschaffe ihm welche.

Euer Auftrag ist mal wieder voll in die Hose gegangen und du weißt genau: Rigor Mortis, dein Herr und Meister, wird toben, wenn er davon erfährt. Retten kann dich jetzt nur noch eine uralte Goblintradition: Sofort jemand anderem die Schuld in die Schuhe schieben! Schade nur, dass deine besten Freunde und Mitschurken diesen Gedanken auch schon hatten.

Ein Spieler schlüpft bei Ja, Herr und Meister! in die Rolle des bösen Oberherrschers Rigor Mortis, alle anderen gehören zum unfähigen Goblintrupp. Rigor Mortis erhält die drei Karten des vernichtenden Blickes, die Goblins ziehen je drei Aktions- und drei Hinweiskarten. Die übrigen Karten bilden die beiden Nachziehstapel.

Rigor Mortis wird sich nun bei einem seiner Handlanger nach dem Stand des aktuellen Auftrags erkundigen („Wo zum Oger sind meine hundert Fass Zwergenbier?“). Der Gefragte legt nun eine seine Hinweiskarten aus und baut sie in seine faule Ausrede schlüssige Erklärung ein („Wir waren ja mit dem Zwergenbier schon fast wieder hier, dunkler Meister, als wie aus dem Nichts eine gigantische Mauer vor uns auftauchte!“). Hat er eine „der wars“-Aktionskarte auf der Hand (die mit dem Zeigefinger), kann er sie spielen und mithilfe einer weiteren Hinweiskarte einen beliebigen Mitschurken für das Scheitern verantwortlichen machen.(„Die Mauer hätte uns natürlich nie aufhalten können, wenn er nicht die Leiter angezündet hätte!“) Damit ist automatisch dieser Spieler am Zug. Die Spieler, die nicht dran sind, können mit einer „Mooooment“-Aktionskarte (die mit der erhobenen Hand) und einer weiteren Hinweiskarte ebenfalls eingreifen, um zu verhindern, dass sich jemand herauswindet. („Okay, das mit der Leiter war wirklich nicht deine Schuld, aber warum hast du nochmal zwei Fässer von dem Zwergenbier leer gesoffen und dann den Rest gegen diesen albernen gehörnten Helm getauscht?“) Rigor Mortis kann zu jeder Zeit in die Mangel nehmen, wen immer er möchte - wer würde es auch wagen, ihm das zu verbieten? Gehen einem Goblin die Ausreden, die entsprechenden Karten, oder dem dunklen Meister die Geduld aus, erleidet das arme Opfer einen bösen Blick. Der dritte böse Blick ist üblicherweise tödlich, trotzdem ist es natürlich gestattet, nach allen Regeln der Kunst um Gnade zu winseln.

Forums-Rezensionen

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Video-Rezension

Text-Rezension

Diese Rezension zu 'Ja, Herr und Meister!' kommt von unserem Partner Ludoversum. Bald zeigen wir auch wieder an, welcher Autor sie verfasst hat.

Hinweis: Dieser Text beschreibt ab dem folgenden Absatz die alte Version des Spiels, genauer gesagt die Erstauflage aus dem Jahr 2005. Sobald wir mehr über die neue Version von Ja, Herr und Meister! wissen, aktualisieren wir den kompletten Text.

Ja, Herr und Meister! ist das Spiel für alle, denen keine Erklärung zu weit hergeholt, keine Ausrede zu peinlich und keine Anschuldigung zu hinterhältig ist, um den eigenen Kopf aus der Schlinge zu ziehen und diese dann sanft aber bestimmt einem Mitstreiter um den Hals zu legen. Rigor Mortis darf im Zweifel alles – ist ja schließlich der böse Oberherrscher.

Im Vordergrund stehen eindeutig Spontanität, Schlagfertigkeit und ein gewisses Maß an Schadenfreude. Die Hinweiskarten können großartige Stichwortgeber sein, um demjenigen, der sich ohnehin schon um Kopf und Kragen redet, eine noch viel erbärmlichere Unfähigkeit zu unterstellen, für die er sich dann auch noch rechtfertigen muss.

Wie bei „echten“ Rollenspielen ist auch hier ein wichtiges Maß, wie gut die Gruppe harmoniert. Nicht selten werden dann zugunsten einer wirklich guten Geschichte hier und da die Regeln ein bisschen gedehnt und gebogen.

Fazit
Ja, Herr und Meister! eignet sich selbstverständlich hervorragend als kleine Abwechslung für alle Rollenspielgruppen. Aber auch kommunikationsfreudige, schlagfertige Nichtrollenspieler dürften an diesem Kartenspiel ihre helle Freude haben.

spielbox-Rezension

Die spielbox ist das auflagenstärkste Gesellschaftsspiele-Magazin weltweit. Die Redaktion hat Ja, Herr und Meister! in Ausgabe 5/06 rezensiert.

Interessierte können diese und andere Ausgaben im spielbox-Shop bestellen.
Ja, Herr und Meister! Bild 1 Rotes Basisset. (zum Vergrößern aufs Bild klicken)
Foto: Mario Truant Verlag, 2015
Ja, Herr und Meister! Bild 1Ja, Herr und Meister! Bild 2Ja, Herr und Meister! Bild 3Ja, Herr und Meister! Bild 4Ja, Herr und Meister! Bild 5Ja, Herr und Meister! Bild 6Ja, Herr und Meister! Bild 7Ja, Herr und Meister! Bild 8

Ja, Herr und Meister! Kommentare

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