Go! GorillaFoto: Ludoversum

Go! Gorilla

Go! Gorilla ist ein Spiel für zwei Parteien. Beide müssen mit ihren je fünf Plastik-Äffchen von Baum zu Baum schwingen um den Ziel-Baum zu erreichen. Es gewinnt, wer zuerst alle seine Affen dorthin bringen konnte.

Bewertung

Go! Gorilla Durchschnitt: 2 von 5 (2 Bewertungen)
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Auf einen Blick

Spieler: 2 - 4 Personen, besonders gut mit 2 Spielern
Alter: ab 4 Jahren
Dauer: 15 - 15 Minuten

Auszeichnungen:
Kinderspiel des Jahres: Empfehlungsliste 2009

Spieltyp

Genre: Hybridspiel, Laufspiel, Jeder gegen jeden, Mannschaft gegen Mannschaft
Thema: Tiere, Gegenwart, Tier

Spielgefühl

Einstieg:
schneller Start
ewige Erläuterungen
Komplexität:
super simpel
kolossal knifflig
Interaktion:
jeder für sich
alle zusammen
Zufall:
glattes Glück
pure Planung

Sonstige Informationen

Verlag:  Goliath Deutschland

Erscheinungsjahr: 2008
Sprache: Anleitung und Spielmaterial in Deutsch

Kurzanleitung

Diese Kurzanleitung zu 'Go! Gorilla' stammt von unserem Partner Ludoversum. Wir konzentrieren uns im Text auf wichtige Mechanismen des Spiels und ignorieren absichtlich Details und Sonderregeln.

Go! Gorilla ist ein Spiel für zwei Parteien. Beide müssen mit ihren je fünf Plastik-Äffchen von Baum zu Baum schwingen um den Ziel-Baum zu erreichen. Es gewinnt, wer zuerst alle seine Affen dorthin bringen konnte. Nach sechs Minuten endet das Spiel automatisch - dann gewinnt derjenige, der mehr Affen transportiert hat.

Mit Aktivierung der Elektronik beginnen sich die Palmen zu drehen. Jeder Partei stehen zwei eigene Palmen zur Verfügung, von denen die eine als Startbaum fungiert. Zusätzlich gibt es noch einen zentralen großen Baum sowie die Ziel-Palme. Die Äffchen müssen am Blätterkranz des Startbaumes eingehängt und schrittweise zum Ziel transportiert werden. Alle Palmen rotieren, wobei die Drehrichtung nach einer zufälligen Zeitspanne immer wieder wechselt. Die eigenen Bäume sind mit Wippen ausgestattet, mit denen sie angehoben werden können. Auf diese Weise werden die Affen von Baum zu Baum übergeben, bis sie das Ziel erreichen.

Auf dem Weg durch den Parcours muss bei Go! Gorilla ständig gewechselt werden. Von der eigenen Start-Palme geht es direkt zum zentralen Baum, von dort zum eigenen zweiten und schließlich zum Ziel. Da die zentralen Pflanzen die Figuren beider Seiten bewegen, können die gegnerischen Affen durch geschicktes Wippen übernommen und von ihrem Kurs abgebracht oder einfach vom Baum geschupst werden. Von Bäumen gestürzte Affen müssen wieder von ganz vorne anfangen, jedoch dürfen beliebig viele gleichzeitig auf den Palmen turnen.

Statt zu zweit kann Go! Gorilla auch in Teams gespielt werden. Dann übernimmt jeder Spieler nur eine der beiden Palmen.

spielbox-Rezension

Die spielbox ist das auflagenstärkste Gesellschaftsspiele-Magazin weltweit. Die Redaktion hat Go! Gorilla in Ausgabe 5/08 rezensiert.

Interessierte können diese und andere Ausgaben im spielbox-Shop bestellen.

Text-Rezension

Diese Rezension zu 'Go! Gorilla' kommt von unserem Partner Ludoversum. Bald zeigen wir auch wieder an, welcher Autor sie verfasst hat.

Meinung

Go! Gorilla spielt sich je nach Alterszusammensetzung der Mitspieler total unterschiedlich. Jüngere Kinder haben Spaß an der lustigen Aufmachung und befördern ihre Äffchen nach und nach langsam ins Ziel. Einige können von den Gorillas gar nicht genug bekommen und beschäftigen sich auch alleine mit dem Spiel. Mit "jüngeren Kindern" sind hier tatsächlich die 4-5-Jährigen gemeint, die den einfachen Mechanismus bereits bedienen können.

Je älter die Spieler sind, desto fieser und gemeiner werden sie. Ausgewachsene Exemplare der Spezies Mensch konzentrieren sich bevorzugt auf die destruktiven Elemente und schleudern die feindlichen Gorillas mit einer Herzenslust über den Tisch, dass der friedliche Gedanke eines Baumwipfel-Wettrennens eine Illusions gewesen sein muß. Merke: Je weiter der Affe fliegt und je unglücklicher er liegen bleibt (unter dem Stuhl, zwischen den Kartons, bei dem Gegenspieler...), desto länger dauert die Bergeaktion für den Besitzer. Was für ein Spaß!

Am chaotischten geht es jedoch zu, wenn nicht nur Erwachsene sich zum Affen machen, sondern auch noch in Teams antreten. Wenn sich jeder nur auf eine einzelne Palme konzentrieren muß, geht das Abfangen der Gegner viel einfacher und effizienter. Nichts fliegt so schön wie der Gorilla des Anderen. Wem an fliegenden Affen nichts liegt, kann diese allerdings auch einfach so spazieren tragen - bevorzugt in die andere Richtung. Oder sammeln, schließlich passen auf einen einzelnen Baum auch locker ein halbes Dutzend dieser Viecher.

Untermalt wird das Ganze von akustischem Chaos, das wohl so etwas wie Uhrwaldgeräusche darstellen soll. Kinder finden diese Musik toll, Erwachsene dagegen fühlen sich spätestens nach ein paar Minuten etwas genervt. Abstellen läßt sich der Sound leider nicht, und so bleibt nur den Krach zu ignorieren und zu ertragen oder doch mit einem Schraubenzieher und einer Schere der Elektronik auf den Pelz zu rücken. Erfahrungsgemäß schafft es jedoch jeder irgendwann, sich dermaßen auf das Spiel zu konzentrieren, dass die lästigen Störgeräusche nicht mehr wahrgenommen werden.

Fazit

Go! Gorilla geht schnell und kann in der richtigen Spielerzusammensetzung eine Menge Spaß machen. Am besten zu viert, damit die Fetzen fliegen. Wer "Looping Louie" klasse findet und etwas Abwechslung sucht, liegt mit den Gorillas genau richtig.

Go! Gorilla Bild 1 (zum Vergrößern aufs Bild klicken)
Foto: Verlag
Go! Gorilla Bild 1Go! Gorilla Bild 2Go! Gorilla Bild 3

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