LonghornFoto: Huch! & friends, 2015

Longhorn

Bei Longhorn sind die Spieler Diebe und versuchen, möglichst viele Rinder von mexikanischen Farmern zu stehlen. In ihrem Zug wählen sie erst eine Farbe und nehmen dann alle Rinder dieser Farbe von einem Gebietsplättchen.

Bewertung

Longhorn Durchschnitt: 5 von 5 (3 Bewertungen)
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Auf einen Blick

Spieler: für 2 Personen
Alter: ab 8 Jahren
Dauer: 15 - 20 Minuten

Spieltyp

Genre: Sonstiges, Sammelspiel, Jeder gegen jeden
Thema: Tiere, Neuzeit, Südamerika und Mittelamerika, Mexiko

Spielgefühl

Einstieg:
schneller Start
ewige Erläuterungen
Komplexität:
super simpel
kolossal knifflig
Interaktion:
jeder für sich
alle zusammen
Zufall:
glattes Glück
pure Planung

Sonstige Informationen

Verlage:  Blue Orange GamesHuch! & friends
Autor: Cathala, Bruno
Illustrator: Dutrait, Vincent

Erscheinungsjahr: 2015
Sprache: Anleitung und Spielmaterial in Deutsch

Weitere Auflagen

Longhorn

Longhorn
(Foto: Blue Orange Games, 2015)Jahr: 2013
Land:   US
Verlag: Blue Orange Games

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Regelfragen

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Kurzanleitung

Diese Kurzanleitung zu 'Longhorn' stammt von unserem Partner Ludoversum. Wir konzentrieren uns im Text auf wichtige Mechanismen des Spiels und ignorieren absichtlich Details und Sonderregeln.

Im Texas des 19. Jahrhunderts war die nordamerikanische Rinderzucht auf ihrem Höhepunkt und weckte Begehrlichkeiten von Viehdieben aller Art. In Longhorn duellieren sich zwei Spieler, die die gefürchteten Banditen Eagle Perkins und Jessie Artist Byrd verkörpern. Doch nicht nur der Diebstahl steht im Mittelpunkt des Geschehens … auch der Sheriff sollte nie aus den Augen verloren werden.

Zu Beginn einer Partie werden neun Gebietsplättchen in einem zufällig angeordneten 3x3 Raster ausgelegt und mit Rindern bestückt. Der aktive Spieler wählt auf dem Gebiet, auf dem er sich befindet, eine Farbe, und muss alle Rinder mit dieser Farbe stehlen. Die erbeuteten Rinderfiguren stellt er vor sich auf. Sie bilden die Herde, deren Wert am Ende der Partie ermittelt wird. Befindet sich nach dem Diebstahl kein Rind mehr auf dem aktuellen Gebiet, muss der Spieler tun, was das Aktionsplättchen des Gebiets vorgibt. Zwei von sechs Aktionsplättchen haben einen negativen Effekt, während vier Plättchenarten diverse Vorteile bieten. Nun muss der Spieler seinen Chip um so viele Gebiete versetzen, wie er Rinder gestohlen hat. Anschließend ist der Gegner an der Reihe.

Longhorn endet, sobald ein Bandit das Sheriff-Plättchen aktivieren muss. In diesem Fall hat er das Spiel sofort verloren. Alternativ endet Longhorn, wenn ein Spieler alle neun Rinder derselben Farbe besitzt (sofortiger Gewinn) oder wenn die erreichbaren Gebiete leer sind. In letzteren Fall gewinnt der reichste Spieler, nachdem die Kontrahenten den Wert ihrer Herden und den Wert gesammelter Nuggets addiert haben.

Forums-Rezensionen

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Text-Rezension

Diese Rezension zu 'Longhorn' kommt von unserem Partner Ludoversum. Bald zeigen wir auch wieder an, welcher Autor sie verfasst hat.

Sofern die Spieler aufmerksam agieren, treten die Schlussbestimmungen von Sheriff und neun gleichfarbigen Rindern eher selten ein. Viel öfter sind die erreichbaren Gebiete irgendwann leergeraubt, so dass eine abschließende Herdenwertung erfolgt. Der Clou dabei ist, das der Wert der Rinder davon abhängt, wie viel Rinder derselben Farbe noch in einem der neun Gebiete stehen. Übertriebene Gier kann sich also rächen, wenn ein Spieler beispielsweise acht schwarze Rinder geklaut hat, während sein Gegenspieler lediglich ein schwarzes Rindvieh besitzt. Dann gibt es kein schwarzes Rind mehr in den neun Gebieten, und somit sind die schwarzen Rinder letztendlich wertlos. Der Spagat aus Gier und Vernunft ist daher ein Kernmechanismus von Longhorn. Aber auch die Auswirkungen der Aktionsplättchen sollten nicht unterschätzt werden. Vor allem der Erhalt von Goldnuggets bringt dabei einfach verdientes Geld ein, das am Ende durchaus spielentscheidend sein kann.

Wie sieht es nun mit dem Spielspaß aus? Gut! Longhorn ist im Prinzip ein einfaches Spiel, das dennoch eine gewisse taktische Tiefe besitzt. Daher eignet sich das Spiel durchaus für ältere Kinder als auch für ambitionierte Gelegenheitsspieler, die tendenziell anspruchsvoll und überlegt agieren. Auch Vielspieler können Longhorn ruhig mal ausprobieren, allerdings fehlt diesem Klientel auf Dauer ein größerer Wiederspielreiz.

Fazit
Alles in allem ist Longhorn ein gelungenes Zwei-Personen-Spiel, das mit leichten Abstrichen durchaus weiterempfohlen werden kann. Der Spielmechanismus ist sehr leicht zugänglich und bietet trotzdem genügend taktische Möglichkeiten, um auch dem Anspruch von ambitionierteren Spielern zu genügen.

Longhorn Bild 1 (zum Vergrößern aufs Bild klicken)
Foto: Huch! & friends, 2015
Longhorn Bild 1Longhorn Bild 2

Longhorn Kommentare

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