Nicht zu fassenFoto: Zoch Verlag, 2014

Nicht zu fassen

Wer das Märchen vom Wolf und den sieben Geißlein kennt, kann erahnen, worum es bei Nicht zu fassen geht: Die Geißenkinder verstecken sich und der Wolf sucht sich einen selbigen.

Bewertung

Nicht zu fassen Durchschnitt: 3 von 5 (1 Bewertung)
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Auf einen Blick

Spieler: 2 - 6 Personen, besonders gut mit 5 Spielern
Alter: ab 4 Jahren
Dauer: 15 - 15 Minuten

Auszeichnungen:
Kinderspiel des Jahres: Nominierungsliste 2009

Spieltyp

Genre: Sonstiges, Bluffspiel
Thema: Tiere, Fantasiewelten, Tier, Abenteuer und Fantasie

Spielgefühl

Einstieg:
schneller Start
ewige Erläuterungen
Komplexität:
super simpel
kolossal knifflig
Interaktion:
jeder für sich
alle zusammen
Zufall:
glattes Glück
pure Planung

Sonstige Informationen

Verlag:  Zoch Verlag
Autor: Moyersoen, Frédéric
Illustrator: Silveira, Gabriela

Erscheinungsjahr: 2009
Sprache: Anleitung und Spielmaterial in Deutsch

Anleitung herunterladen

Nicht zu fassen: Spielanleitung herunterladen (PDF-Dokument). Zum Betrachten benötigst Du den kostenlosen Acrobat Reader.

Kurzanleitung

Diese Kurzanleitung zu 'Nicht zu fassen' stammt von unserem Partner Ludoversum. Wir konzentrieren uns im Text auf wichtige Mechanismen des Spiels und ignorieren absichtlich Details und Sonderregeln.

Elf Geißlein und ein Wolf - wer das Märchen vom Wolf und den sieben Geißlein kennt, kann schon erahnen, worum es bei Nicht zu fassen geht: Die Geißenkinder verstecken sich und der Wolf sucht sich einen selbigen. Schafft es der Wolf sieben Geißlein zu finden, bevor die nicht-ganz-so-tapfere Geißenschar genug Wackersteine gesammelt hat?

Ein Spieler übernimmt bei Nicht zu fassen die Rolle des Wolfes. Während er wegschaut, verstecken die anderen ihre Holzgeißlein unter beziehungsweise hinter verschiedenen Einrichrtungsgegenstände in Form von Papp-Möbeln. Ob Schrank, Bett oder Tisch, in jedem der sieben Verstecke ist Platz genug für mehrere Geißlein.

Dann kommt der Wolf zum Zug. Der Wolfspieler setzt eine Fingerpuppe auf und schaut unter zwei Möbelstücken nach. Alle dort entdeckten Geißlein gehören nun ihm. Die verbliebenen kehren zu ihren Spielern zurück und bringen jeweils einen Wackerstein mit. Sogar zwei, wenn das Versteck der Waschzuber war. Für jedes Geißlein, das in der Standuhr nicht entdeckt wurde, muss der Wolf sogar eines wieder freilassen.

Mit den verbliebenen Geißenkindern beginnt das Versteckspiel so lange von vorne, bis entweder der Wolf sieben Geißen gefangen oder einer der Mitspieler sieben Wackersteine gesammelt hat.

spielbox-Rezension

Die spielbox ist das auflagenstärkste Gesellschaftsspiele-Magazin weltweit. Die Redaktion hat Nicht zu fassen in Ausgabe 3/09 rezensiert.

Interessierte können diese und andere Ausgaben im spielbox-Shop bestellen.

Blogbeiträge

Ludokids (Rezension)

Text-Rezension

Diese Rezension zu 'Nicht zu fassen' kommt von unserem Partner Ludoversum. Bald zeigen wir auch wieder an, welcher Autor sie verfasst hat.

"Nicht zu fassen" beinhaltet eine Fülle hochwertigen Materials, das vor allem jüngere Kinder restlos begeistert. Die stabilen Verstecke schützen zuverlässig vor den neugierigen Blicken des Wolfes und geben dem Spiel eine attraktive 3D-Atmosphäre. Da sich die Geißlein alle recht ähnlich sind, muss sich jeder Spieler merken, wo er sein(e) Holztiere platziert hat. Das ist normalerweise kein Problem - nur bei einer ganzen Gruppe Vierjähriger sollte ein Erwachsener auch mit darauf achten.

Den größten Spaß liefert zweifelsfrei die Fingerpuppe. Der niedliche Wolf fühlt sich flauschig an und sieht knuffig aus. Für die meisten Kinder ist er viel interessanter als der Rest des Spiels - vor allem, wenn sie mitfiebern, wo er wohl nach den Geißlein nachschauen wird. Deshalb sollte auch stets ein Erwachsener den Wolf spielen, der sich in die Figur hineinversetzt und seine Rolle spielt.

Wenn sich die Spieler nicht verraten -was bei jüngeren Kindern öfter passieren kann-, sind die Chancen für alle recht ausgewogen. Ob sich der Wolf für Zuber und Uhr entscheidet um sicherzugehen, oder ob die Geißlein-Spieler genau dies antizipiert haben und sich woanders versteckten, ohne Hinweis auf den Braten ist "Nicht zu fassen" ein reines Glücksspiel. Obwohl... Wenn ich denke, dass Du denkst dass ich denke... dann müsstest Du eigentlich...

Nicht ganz so unterhaltsam gestaltet sich der Ablauf zu zweit. Trotz Sonderregel (die einfach nur für Chancengleichheit zwischen Wolf und Lamm -pardon: Geißlein- sorgt) fehlt es an Dynamik. Es fehlt die Kommunikation zwischen den Mitspielern, die dem Wolfsspieler Hinweise geben könnten, es fehlt die Schadenfreude und der interne Geißlein-Wettstreit um die meisten Wackersteine.

 

Fazit

Früher reichten sieben Geißlein für ein ganzes Märchen, heute müssen es schon mindestens elf sein, um damit punkten zu können. Vor allem jüngere Spieler haben einen tierischen Spaß daran, dem Wolf ein Schnippchen zu schlagen. Für die ist das Wackersteine-zählen dann zwar Nebensache, der Ruf nach einer weiteren Partie dafür dann aber umso lauter. Wahrscheinlich weil dem Wolf immer wieder ein paar Geißlein durch die Lappen gehen. Das ist doch nun wirklich nicht zu fassen!

Nicht zu fassen Bild 1 (zum Vergrößern aufs Bild klicken)
Foto: Zoch Verlag, 2014
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