Carcassonne: Südsee
In Carcassonne: Südsee wurden nicht nur das Thema, sondern auch die die Regeln verändert. Diese sorgen für ein dynamischeres Einsetzen der Gefolgsleute . Außerdem gibt es neue Holzteile: Bananen, Muscheln und Fische.Bewertung
Auf einen Blick
Spieltyp
Spielgefühl
Ludografische Angaben
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Kurzanleitung
Diese Kurzanleitung zu 'Carcassonne: Südsee' stammt von unserem Partner Ludoversum. Wir konzentrieren uns im Text auf wichtige Mechanismen des Spiels und ignorieren absichtlich Details und Sonderregeln.
Nach der Winterausgabe folgt nun der Gegenpol: Carcassonne treibt es nun – around the world – in südliche Gefilde. Im Unterschied zur Winter-Ausgabe gibt es jedoch diesmal ein paar Regeländerungen. Diese sorgen für ein dynamischeres Einsetzen der Gefolgsleute. Und in der Schachtel befinden sich neue Holzteile: Bananen, Muscheln und Fische.
Der Kernmechanismus bleibt bei Carcassonne: Südsee bestehen. Plättchen legen, Gefolgsmann einsetzen (Stadt/Insel, Weg/Steg, Wiese/Meer oder Kirche/Markt) und eventuell werten. Allerdings stehen in der Südsee nur fünf Figuren zur Verfügung, die anstelle sie einzusetzen auch zurück in den Vorrat geholt werden dürfen.
Bei einer Wertung gibt es bei Carcassonne: Südsee aber noch keine Punkte, sondern Waren: Muscheln für Stege, Bananen für Inseln und Fische für Meere. Diese dürfen am Ende eines Zuges dann gegen eines der vier ausliegenden Auftragsplättchen eingelöst werden. Wer einen Markt wertet, darf sogar eines kostenlos wählen. Sobald alle Aufträge erfüllt oder alle Plättchen angelegt wurden, werden die durch Aufträge und restlichen Warenbestände erhaltenen Punkte addiert. Es gewinnt der Spieler Carcassonne: Südsee, der die meisten Punkte gesammelt hat.
Video-Rezension
Text-Rezension
Diese Rezension zu 'Carcassonne: Südsee' kommt von unserem Partner Ludoversum. Bald zeigen wir auch wieder an, welcher Autor sie verfasst hat.
Die Bauern haben ihr Alleinstellungsmerkmal verloren, sie werden jetzt ganz normal gewertet. Da dies tendenziell eher selten geschieht, wurde mit Bonuswertungen in Form von Schiffssymbolen auf manchen Meeresplättchen nachgeholfen. Gleichmacherei herrscht aber auch auf der Straße, denn es zählen nun nicht mehr alle Plättchen, sondern nur noch die aufgedruckten Muschelsymbole. Und dies stellt sich bei wachsendem Spielfeld als durchaus hilfreich heraus.
Eine größere Änderung stellt der Zwischenschritt auf dem Weg zur Punktegenerierung dar. Am liebsten will man die schicken Holzteile zwar lieber sammeln als einlösen, aber besser ist es natürlich, sich die besonders lukrativen Aufträge zu schnappen. Dabei handelt es sich um solche, die für fünf bestimmte Waren gleich 6 Punkte liefern. Diese müssen natürlich erst mal vorrätig sein und folglich gesammelt werden. Doch wer beim werten auf Warenmengen verzichtet um bestimmte Waren zu bekommen, hilft sich dabei nur selten, denn so groß sind die Unterschiede der Aufträge nun auch wieder nicht. Es bleibt daher weitestgehend doch alles so wie es schon immer war: Ziehen, anlegen und auf (Hans im) Glück hoffen. Wünschenswert wäre es allerdings gewesen, wenn die "großen" Waren (entsprechen 3 kleinen) wirklich "groß" gewesen wären, und nicht nur "etwas größer".
Fazit
Sieht aus wie Hawaii, heißt aber Carcassonne: Carcassonne Südsee entführt Fans des Legespiels in tropische Gefilde und verbreitet Urlaubsstimmung. Zwar müssen jetzt auch "Aufträge" erfüllt werden, doch an der Leichtigkeit des Seins (und Spiels) hat sich glücklicherweise nichts geändert.
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