ConceptFoto: Verlag

Concept

Bei Concept erklären die Spieler Begriffe. Dabei gilt: Reden verboten. Stattdessen kommunizieren die Spieler mit Hilfe bunter Klötzchen. Diese legen sie auf Piktogramme und geben so Hinweise auf den gesuchten Begriff.

Bewertung

Concept Durchschnitt: 3.7 von 5 (18 Bewertungen)
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Auf einen Blick

Spieler: 3 - 12 Personen, besonders gut mit 8 Spielern
Alter: ab 10 Jahren
Dauer: 30 - 45 Minuten

Auszeichnungen:
Spiel des Jahres: Nominierungsliste 2014

Spieltyp

Genre: Brettspiel, Kommunikationsspiel, Mannschaft gegen Mannschaft
Thema: Abstrakt

Spielgefühl

Einstieg:
schneller Start
ewige Erläuterungen
Komplexität:
super simpel
kolossal knifflig
Interaktion:
jeder für sich
alle zusammen
Zufall:
glattes Glück
pure Planung

Sonstige Informationen

Verlage:  Repos ProductionAsmodee Deutschland
Autoren: Rivollet, Alain
Beaujannot, Gaëtan
Illustratoren: Chevalier, Cédric
Azagury, Éric

Erscheinungsjahr: 2013
Sprache: Anleitung und Spielmaterial in Deutsch

Anleitung herunterladen

Concept: Spielanleitung herunterladen (PDF-Dokument). Zum Betrachten benötigst Du den kostenlosen Acrobat Reader.

Video-Anleitung

Kurzanleitung

Diese Kurzanleitung zu 'Concept' stammt von unserem Partner Ludoversum. Wir konzentrieren uns im Text auf wichtige Mechanismen des Spiels und ignorieren absichtlich Details und Sonderregeln.

Das Konzept von Concept: Erkläre einen Begriff ausschließlich durch Piktogramme, ohne dabei ein Wort zu sagen. Etwas Ähnliches haben zuvor bereits andere Spiele versucht (z.B. Sags mit Symbolen), doch nie zuvor wurden dafür 120 Symbole verwendet und Hinweise auch über die Definition von Unterkategorien gegeben.

Der jeweilige Erklärer zieht eine Karte und wählt einen der drei Begriffe. In der einfachen Kategorie werden normale Gegenstände genannt, in der mittelschweren eher virtuell oder transportierte Begriffe. Richtig schwierig wird es zu guter Letzt mit Redewendungen.

Erklärt wird bei Concept, indem der gesuchte Begriff mit einem großen Fragezeichen auf dem Spielplan markiert und weitere Würfelchen zur Präzisierung verteilt werden. Zur Hilfestellung können mit großen Ausrufezeichen Unterkategorien festgelegt und mit weiteren Würfelchen ebenfalls detaillierter beschrieben werden.
Die Piktogramme können dabei stets verschiedene Bedeutungen haben, was die beiliegenden Übersichtstafeln verdeutlichen. Außerdem können auch durch die Art und Weise des Platzierens der Würfel unterschiedliche Aussagen getroffen werden. Liegt beispielsweise ein Würfel auf „Mann“, wird wohl ein Mann gesucht. Mehrere Würfel auf „Mann“ deuten auf eine größere Gruppe Männer hin. Wird ein Würfel dagegen genau zwischen „Mann“ und „Frau“ gelegt, könnte ein Zwitter gemeint sein – was u.a. bei einer Schnecke der Fall wäre.

spielbox-Rezension

Die spielbox ist das auflagenstärkste Gesellschaftsspiele-Magazin weltweit. Die Redaktion hat Concept in Ausgabe 1/14 rezensiert und umgerechnet mit 4 von 5 Sternen bewertet.

Interessierte können diese und andere Ausgaben im spielbox-Shop bestellen.

Blogbeiträge

SpieLama (Rezension)

Video-Rezension

Text-Rezension

Diese Rezension zu 'Concept' kommt von unserem Partner Ludoversum. Bald zeigen wir auch wieder an, welcher Autor sie verfasst hat.

Speziell für die deutsche Concept-Ausgabe wurde eine Wertung ausgedacht – und offenbar sogar getestet. Denn in der Anleitung befindet sich auch der Hinweis, dass auf eine Wertung besser verzichtet wird. Und das stimmt! Bei Concept geht es um das Prinzip und den Spaß dabei, da stört eine Wertung nur. (Wer so etwas trotzdem braucht, kann auch einfach nur die Karten sammeln...)

Störend sind nämlich bereits andere Dinge – perfiderweise ausgerechnet die Piktogramme, an denen alles hängt. Doch es sind so viele, dass es eine ganze Weile dauert, bis ihre Bedeutungen und Positionen auf dem Brett verinnerlicht sind. Dass die Anordnung auf den Übersichtstafeln aus Platzgründen anders ausgefallen ist als auf dem Brett, ist ein weiteres störendes Merkmal. Demzufolge verlaufen die ersten Partien auch eher holprig, und selbst Beschreibungsversuche wirken unbeholfen. Mit etwas Übung und Routine sieht das dann allerdings ganz anders aus. Dann nämlich lassen sich auch schwierigere Personen und Dinge umschreiben. Nur die Redewendungen bleiben wohl echten Experten und dem harten Kern von Kommunikationsspiel-Fans vorenthalten.


Fazit

Concept ist nicht schnell erlernt, sondern erfordert einige Zeit, um sich an die Symbolik zu gewöhnen. Der Aufwand lohnt sich jedoch – zumindest wenn man nicht in Montagsmaler-Manier selbst zeichnen möchte -, denn das Konzept funktioniert. Endlich.

Concept Bild 1 (zum Vergrößern aufs Bild klicken)
Foto: Verlag
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