Coney IslandFoto: Argentum Verlag, 2014

Coney Island

Auf Coney Island soll der größte Vergnügungspark der Welt entstehen. Die Spieler müssen Baugebiete vorbereiten und Achterbahnen sowie Karusselle errichten.

Bewertung

Coney Island Durchschnitt: 3 von 5 (1 Bewertung)
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Auf einen Blick

Spieler: 2 - 4 Personen, besonders gut mit 4 Spielern
Alter: ab 10 Jahren
Dauer: 45 - 60 Minuten

Spieltyp

Genre: Brettspiel, Legespiel, Jeder gegen jeden
Thema: Gegenwart, Nordamerika, USA, Wirtschaft

Spielgefühl

Einstieg:
schneller Start
ewige Erläuterungen
Komplexität:
super simpel
kolossal knifflig
Interaktion:
jeder für sich
alle zusammen
Zufall:
glattes Glück
pure Planung

Sonstige Informationen

Verlag:  Argentum Verlag
Autor: Schacht, Michael
Illustrator: Lohausen, Dennis

Erscheinungsjahr: 2011
Sprache: Anleitung und Spielmaterial in Deutsch

Anleitung herunterladen

Coney Island: Spielanleitung herunterladen (PDF-Dokument). Zum Betrachten benötigst Du den kostenlosen Acrobat Reader.

Regelfragen

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Video-Anleitung

Kurzanleitung

Diese Kurzanleitung zu 'Coney Island' stammt von unserem Partner Ludoversum. Wir konzentrieren uns im Text auf wichtige Mechanismen des Spiels und ignorieren absichtlich Details und Sonderregeln.

Auf Coney Island soll der größte Vergnügungspark der Welt entstehen. Und da vor dem Vergnügen bekanntlich die Arbeit kommt, liegt es an den Spielern diesen aufzubauen. Baugebiete müssen vorbereitet, Achterbahnen und Karussells errichtet werden. Die einzelnen Schausteller-Familien operieren dabei immer nach demselben Prinzip: Wer zuerst kommt…

Bei den 24 Feldern des Spielplans handelt es sich um brachliegendes Gebiet, das zunächst mit Baufeld-Tafeln abgedeckt werden muss. Die einzelnen Baufelder werden dann von Schausteller-Plättchen der Spieler besetzt, die schließlich durch die fertigen Fahrgeschäfte ersetzt werden. Wer am Zug ist, darf alles machen: Eine Tafel auslegen (kostet Punkte oder Rohstoffe), einen Schausteller einsetzen (kostet Rohstoffe) und eine Attraktion platzieren (kostet Rohstoffe). Allerdings alles nur jeweils ein Mal.

Kernelement sind die neun Schausteller-Plättchen, die beim Überbauen durch Attraktionen zurück zum Spieler wandern und bis zu drei Siegpunkte liefern. Ob ein, zwei oder drei Punkte, hängt von der Reihe ab, aus der sie stammen. Diese Reihe bestimmt auch die Menge der für sie benötigten Rohstoffe (die es wiederum in den Sorten rot und weiß gibt) sowie Menge und Art des Einkommens, das sich mit jedem eingesetzten Plättchen erhöht.

Zusätzlich lassen sich noch fünf Nebenaktions-Plättchen erwerben, die pro Zug Sonderfähigkeiten liefern: Rohstoffe/Geld/Punkte tauschen oder eine Zeitung (1 bis 3 Punkte) kaufen. Ist das gewünschte Plättchen bereits vergeben, wird es dem Mitspieler einfach weggenommen. Am grundsätzlichen und permanenten Handlimit von 5 Rohstoffen und 5 Geld ändern sie jedoch nichts.

Coney Island endet sobald ein Spieler 60 Punkte erreicht, fast alle Bauprojekte abgeschlossen, sämtliche Zeitungen ausverkauft oder alle Baufelder platziert sind. Erst jetzt werden die Punkte der Zeitungen aufgedeckt und angerechnet, noch auf dem Spielplan befindliche Schausteller sorgen für Abzug. Es gewinnt der Spieler mit den meisten Punkten.

Forums-Rezensionen

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Video-Rezension

Text-Rezension

Diese Rezension zu 'Coney Island' kommt von unserem Partner Ludoversum. Bald zeigen wir auch wieder an, welcher Autor sie verfasst hat.

Coney Island entstand als Nachfolger von Hansa Teutonica und verwendet den gleichen Kernmechanismus: Anpassung des Einkommens/der Handlungsmöglichkeiten in Abhängigkeit der eingesetzten Spielsteine. Das war’s dann aber auch schon an Ähnlichkeiten, denn Argentums Vergnügungspark hat sich von seinem Vorbild weit entfernt: optisch attraktiver und in den taktischen Möglichkeiten nicht leicht durchschaubar.

Dies liegt im Wesentlichen daran, dass die Konsequenzen der durchgeführten Handlungen im Moment der Durchführung noch nicht hundertprozentig abschätzbar sind. Das Rohstoff-Einkommen wird beispielsweise aus einem Beutel gezogen und passt in seiner Farbkombination nur selten zu den eigenen Plänen, sodass bestimmte Nebenaktionen notwendig werden. Diese sind auf Dauer teuer, wenn die Plättchen häufig ihre Besitzer wechseln, extrem empfehlenswert dagegen wenn die Mitspieler an einem kein Interesse zeigen.

Zu Beginn lautet das Ziel ohnehin nur, möglichst schnell möglichst viele Schausteller auf den Plan zu bewegen und damit das Einkommen zu erhöhen. Doch der richtige Zeitpunkt zum Einsammeln ihrer Siegpunkte sollte nicht verpasst werden, denn die Fahrgeschäfte sind nur begrenzt verfügbar und haben klare Einschränkungen hinsichtlich ihrer Einsetzbarkeit (Felderzahl/-anordnung, Anzahl beteiligter Spieler). Da auch die Schausteller der Mitspieler überbaut werden dürfen, können einzelne Plättchen isoliert werden, was den Gegnern garantierten Punktabzug am Ende beschert. Doch mit solchen Aktionen wird auch das Einkommen der Anderen beeinflusst, sodass sich gezielt gegen einzelne Mitspieler vorgehen lässt. Wer dagegen viele Zeitungen erwirbt, kann seine gesammelten Punkte häufig verheimlichen, denn die Bedeutung dieser Papiere wird meist weit unterschätzt.

„Coney Island“ ist übrigens eine Halbinsel New York Citys, die vor allem durch seine großen Vergnügungsparks und die angrenzende Hochhaussiedlung russischer Einwanderer bekannt ist. Im Gegensatz zum echten Vorbild gehört ein Riesenrad allerdings nicht zum Spielumfang.

Fazit
Der Aufbau des Vergnügungsparks mutet eigentümlich an, da das Thema aufgesetzt wirkt und beliebig austauschbar ist. Die Umsetzung ist jedoch nicht ohne Reiz, im Gegenteil. Coney Island fühlt sich zwar nach der ersten Partie noch fremd und umständlich an, offenbart mit der Zeit aber einen gewissen taktischen Reiz. Und dieser sorgt dafür, dass Coney Island auch langfristig interessant bleibt –auch ohne Riesenrad.

spielbox-Rezension

Die spielbox ist das auflagenstärkste Gesellschaftsspiele-Magazin weltweit. Die Redaktion hat Coney Island in Ausgabe 1/12 rezensiert und umgerechnet mit 3 von 5 Sternen bewertet.

Interessierte können diese und andere Ausgaben im spielbox-Shop bestellen.
Coney Island Bild 1 (zum Vergrößern aufs Bild klicken)
Foto: Argentum Verlag, 2014
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Coney Island Kommentare

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