El PasoFoto: Zoch Verlag , 2014

El Paso

In El Paso überfallen die Spieler Städte und sammeln Beuteplättchen. Doch nur wer sich aus dem Stuab macht, bevor der Sheriff kommt, kann seine Beute auch behalten.

Bewertung

El Paso Durchschnitt: 5 von 5 (2 Bewertungen)
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Auf einen Blick

Spieler: 2 - 5 Personen, besonders gut mit 5 Spielern
Alter: ab 10 Jahren
Dauer: 45 - 60 Minuten

Spieltyp

Genre: Brettspiel, , Jeder gegen jeden
Thema: Western, Nordamerika, USA, Abenteuer und Fantasie, Indianer und Cowboys

Spielgefühl

Einstieg:
schneller Start
ewige Erläuterungen
Komplexität:
super simpel
kolossal knifflig
Interaktion:
jeder für sich
alle zusammen
Zufall:
glattes Glück
pure Planung

Sonstige Informationen

Verlag:  Zoch Verlag
Autor: Dorra, Stefan
Illustrator: Theurer, Stefan

Erscheinungsjahr: 2009
Sprache: Anleitung und Spielmaterial in Deutsch

Regelfragen

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Video-Anleitung

Kurzanleitung

Diese Kurzanleitung zu 'El Paso' stammt von unserem Partner Ludoversum. Wir konzentrieren uns im Text auf wichtige Mechanismen des Spiels und ignorieren absichtlich Details und Sonderregeln.

Neulich im Wilden Westen: Dein Hemd ist verschwitzt, dein Cowboyhut von der Sonne ausgeblichen und dein Gaul ist auch nicht mehr der jüngste. Höchste Zeit, mal wieder einen Waschsalon Saloon zu überfallen, oder wenigstens eine Wasserstelle Goldmine! Also schnell ein paar Kollegen zusammengetrommelt und losgeritten. Mal sehen, wer denn in El Paso nun wirklich der größte Ganove des Wilden Westens ist…

Sieben Städte möchten geplündert werden, von Deadwood bis El Paso. Ziele zum Überfallen gibt es reichlich: Saloon, Goldmine, Bank, Hotel, Rinder-Ranch oder Pferdekoppel. Allerdings nicht überall, sondern nur im letzten Ort, in El Paso. Die anderen Kuhkäffer sehenswerten Ortschaften bieten nur vier oder fünf davon an.

Der Raubzug in einer Stadt verläuft immer nach dem gleichen Prinzip. Bis zu zwanzig Beutemarker werden auf die vorhandenen Einrichtungen verteilt, die wertvolleren stets nach unten. Einer der Spieler „steht Schmiere“ und wirft jede Runde bis zu fünf Würfel. Diese zeigen Sheriffsterne, Brandzeichen (für die Ranch) und herkömmliche 6en (für den Saloon). Sterne landen sofort auf dem Sheriffsfeld, wohingegen die restlichen Würfel weiterhin benutzt werden dürfen. Vor einem Wurf wählt jedoch jeder Spieler eine Raubzugskarte, die mit ihrer Farbe das Zielobjekt definiert. Die abgebildete Zahl gibt die Reihenfolge vor, in der die Spieler sich nun das oberste Beuteplättchen ihrer gewählten Farbe nehmen dürfen. Rinder und Saloon sind jedoch nur dann erlaubt, wenn mindestens ein entsprechendes Symbol gewürfelt wurde.

Auf diese Weise sammeln die Banditen Spieler so lange Beutestücke, bis auch der letzte Würfel einen Sheriffstern zeigt und somit alle Spieler ihre Beute wieder verlieren. Bis auf die Spieler, die bereits zuvor der Stadt Lebewohl gesagt haben und weitergeritten sind. Der erste Spieler der dies tut, darf ein Beuteplättchen mitnehmen und in sein Lager werfen, alle später folgenden zwei. Was nicht mitgenommen werden kann, wird im in der Stadt üblichen Umtauschverhältnis gegen Goldnuggets gewechselt. Anfangs steht der Kurs bei lächerlichen 1:4, steigert sich über müde 1:3 und unfaire 1:2 bis hin zu gerade noch akzeptablen 1:1 in El Paso. Mit einer Ausnahme: Mitgebrachtes Diebesgut aus dem Lager von Farben (Überfallzielen), die in der aktuellen Stadt nicht vorkommen, dürfen immer 1:1 getauscht werden.

Nachdem auch die letzte Stadt geplündert wurde, dürfen noch sämtliche gehorteten Wertgegenstände 1:1 gegen Gold gewechselt werden. Es gewinnt der reichste Spieler, der nun zweifelsfrei der größte Bandit des Wilden Westens ist.

Forums-Rezensionen

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Video-Rezension

Text-Rezension

Diese Rezension zu 'El Paso' kommt von unserem Partner Ludoversum. Bald zeigen wir auch wieder an, welcher Autor sie verfasst hat.

Howdy, Partner! Als ick neulick die Bank in Deadwood überfallen besuckt habe, habe ick mick sehr über die fette Beute gefreut. Meine Mit-Banditos hatten nämlick nur zweitklassige Karten auf der Hand, sodass ick mit meiner Acht als Erster zugreifen konnte und das letzte Beuteplättchen dort bekam. Der Sheriff war nock nickt in Sicht, sodass ick –wie die anderen auck- die Stadt nock nickt verlassen wollte. Dann hat dieser dumme Gringo beim Schmierestehen aber gepennt und vier Sterne gewürfelt. Weg war sie, die ganze Beute!


Am Ende habe ick dann aber dock gewonnen, da ick im Verlauf unserer Feldzüge mit meinen Karten immer wieder die wertvolleren Gegenstände geraubt habe. Ick habe zwar nickt verstanden, warum ick die Beute von einer Goldmine gegen Goldnuggets tauschen muss, aber eigentlick ist mir das auck egal. Man versuckt halt immer genau die Plättchen zu bekommen, die in der nächsten Stadt 1:1 abgegeben werden können. Wobei ick sagen muss, dass es mir mit vier Kollegen etwas zu voll in diesen kleinen Städten ist und ick nickt mehr wirklick planen kann.

Aber für eine erneute Tour durck die Prärie bin ick immer wieder zu haben. Ick finde es auck nur fair, dass Cows und Saloons nickt immer überfallen werden können, da diese beiden Ziele besonders wertvolle Plättchen liefern. Vor allem beim ersten Wurf sind sie natürlick interessant, weil da ja nock alle fünf Würfel im Spiel sind. Den bescheuerten Akzent habe ick übrigens von Geburt an.

Fazit

Das preisgünstige El Paso versteckt in einem kleinen Karton ein großartiges Zockerspiel, bei dem mit jeder Aktion abgewogen werden muss, ob das Risiko von den Sheriffs erwischt zu werden eingegangen werden soll. Durch die eindeutige Zugreihenfolge der Karten kann Einfluss auf das Geschehen genommen werden, der stark von der Spielerzahl abhängt. Während sich El Paso auch zu zweit gut spielt, dominiert zu fünft der Zufall –was aber nur wenig am hohen Spaßfaktor ändert.

spielbox-Rezension

Die spielbox ist das auflagenstärkste Gesellschaftsspiele-Magazin weltweit. Die Redaktion hat El Paso in Ausgabe 1/10 rezensiert und umgerechnet mit 3 von 5 Sternen bewertet.

Interessierte können diese und andere Ausgaben im spielbox-Shop bestellen.
El Paso Bild 1 (zum Vergrößern aufs Bild klicken)
Foto: Zoch Verlag , 2014
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El Paso Kommentare

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