LinqFoto: Franckh-Kosmos Verlag, 2014

Linq

Jeweils zwei Spielern wird bei Linq der selbe Begriff zugelost. Aufgabe ist es nun herauszufinden, welche Spieler die Paare bilden. Dafür gibt es Punkte. Allerdings haben manche Mitspieler überhaupt keinen Partner.

Bewertung

Linq Durchschnitt: 3 von 5 (5 Bewertungen)
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Auf einen Blick

Spieler: 4 - 8 Personen, besonders gut mit 6 Spielern
Alter: ab 8 Jahren
Dauer: 45 - 60 Minuten

Auszeichnungen:
Spiel des Jahres: Empfehlungsliste 2008

Spieltyp

Genre: Sonstiges, Kommunikationsspiel, Jeder gegen jeden
Thema: Buchstaben und Worte

Spielgefühl

Einstieg:
schneller Start
ewige Erläuterungen
Komplexität:
super simpel
kolossal knifflig
Interaktion:
jeder für sich
alle zusammen
Zufall:
glattes Glück
pure Planung

Sonstige Informationen

Verlag:  Kosmos
Autoren: Meyer, Andrea
Nielsen, Erik
Illustrator: Sensit Communication,

Erscheinungsjahr: 2011
Sprache: Anleitung und Spielmaterial in Deutsch

Weitere Auflagen

Linq

Linq
(Foto: Verlag)Jahr: 2007
Land:   DE
Verlage: Heidelberger Spieleverlag, BeWitched-Spiele

Anleitung herunterladen

Linq: Spielanleitung herunterladen (PDF-Dokument). Zum Betrachten benötigst Du den kostenlosen Acrobat Reader.

Kurzanleitung

Diese Kurzanleitung zu 'Linq' stammt von unserem Partner Ludoversum. Wir konzentrieren uns im Text auf wichtige Mechanismen des Spiels und ignorieren absichtlich Details und Sonderregeln.

Jeweils zwei Spielern wird bei Linq der selbe Begriff zugelost. Aufgabe ist es nun herauszufinden, welche Spieler die Paare bilden. Dafür gibt es Punkte. Allerdings haben manche Mitspieler überhaupt keinen Partner.

Neben einer Kopiervorlage für verschiedene Notizen besteht Linq im Wesentlichen aus einem Satz von Karten mit jeweils zwölf verschiedenen Begriffen, einer Handvoll "Fragezeichen"-Karten sowie einem Würfel, der nur zum Auslosen der zu spielenden Begriffsnumber benötigt wird.

In jeder Runde erhält jeder Spieler eine Karte. Bei sechs oder acht Teilnehmern sind zwei Fragezeichen darunter, sonst nur eine. Diese repräsentieren die Single-Spieler. Alle anderen Karten sind paarweise vorhanden.

Reihum nennt jeder Spieler nun ein Wort, das er mit seinen Begriff irgendwie in Verbindung bringt. Die genannten Hinweise werden alle notiert und stehen allen Ratefüchsen stets zur Verfügung. Anschließend notiert sich jeder ein mutmaßliches Spielerpaar.

Dieser Vorgang des Hinweisgebens und Tipp -notierens wird ein zweites Mal durchgeführt, bevor es zur Wertung kommt. Die meisten Punkte (satte fünf) gibt es, wenn beide Partner eines Paares sich als Tipp notiert haben. Hat nur einer von beiden die richtige Vermutung gehabt, gibt es leider nichts. Für jedes andere korrekt identifizierte Paar gibt es immer noch zwei Pünktchen. Punktabzug gibt es falls andere Spieler dieses Paar entdeckt haben. Und wer einen Solo-Spieler irrtümlicherweise nennt, muss diesem sogar einen seiner gesammelten Punkte abgeben. Sobald ein Spieler 25 Punkte gesammelt hat, ist Schlus.

spielbox-Rezension

Die spielbox ist das auflagenstärkste Gesellschaftsspiele-Magazin weltweit. Die Redaktion hat Linq in Ausgabe 1/08 rezensiert und umgerechnet mit 4 von 5 Sternen bewertet.

Interessierte können diese und andere Ausgaben im spielbox-Shop bestellen.

Text-Rezension

Diese Rezension zu 'Linq' kommt von unserem Partner Ludoversum. Bald zeigen wir auch wieder an, welcher Autor sie verfasst hat.

Ein schönes Partyspiel. Nicht zu einfach, da viele Begriffspaare sich ähneln. Sind beispielsweise die Paare "Paris" und "Moskau" im Spiel, hilft der Hinweis "Stadt" herzlich wenig, lenkt jedoch die Mitspieler auf die falsche Fährte. Was überhaupt eine gute Strategie für Solo-Spieler ist: Einfach immer nur einen ähnlichen Hinweis geben wie das, was der Mitspieler zuvor gerade gesagt hat. Kommt immer gut an und bringt häufig Punkte. Schadenfreude inklusive.

Auffällig ist die ungewöhnliche Spielerzahl. Dabei ist 4 sogar noch zu niedrig gegriffen, denn in solchen Fällen muss ein Dummy-Spieler namens "Erik" herhalten. (Da wird sich der Autor wohl was bei gedacht haben ;) Andererseits ist es bei 8 Leuten auch schon recht schwierig, die genannten Tipps irgendwie zuzuordnen. Zwar dürfen ohnehin nur zwei Tipps abgegeben werden, doch denken manche Menschen einfach derart verquer, dass viele Hinweise nicht verstanden werden. Und dann kann es anstrengend werden. Deshalb wird Linq am besten mit 5 oder 6 Leuten.

Ebenfalls anstrengend ist es, den Impuls des Mischen wollens zu unterdrücken. Schließlich ist das ein Kartenspiel, da muss man doch mischen! Nein, muss man nicht. Denn die einhundert-und-noch-mehr Karten liegen paarweise vor. Die dürfen nicht zusammengemischt werden, sonst findet ja niemand mehr die Kartenpaare! Also nix mischen. Mischen impossible! (Steht zwar auch drauf, aber wer liest schon gedrucktes Wort? Früher oder später greift immer jemand zum Stapel.... und dann... Naja. Wer lesen kann, ist jedenfalls klar im Vorteil. :)

Fazit

Für fünf bis sechs Spieler bietet Linq hervorragende 30 Minuten Partyunterhaltung. Wer sich für kommunikative Wortspiele begeistern kann, kommt an Linq ohnehin nicht vorbei.

Linq Bild 1 (zum Vergrößern aufs Bild klicken)
Foto: Franckh-Kosmos Verlag, 2014
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Linq Kommentare

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