Seenot im RettungsbootFoto: Ludoversum

Seenot im Rettungsboot

Seenot im Rettungsboot ist eine Neuauflage von Rette Sich Wer Kann, das bereits 1993 bei erschien. Die Spieler versuchen ihre Matrosen mit Rettungsbooten auf Inseln zu fahren. Doch einige Boote haben Lecks.

Bewertung

Seenot im Rettungsboot Durchschnitt: 3 von 5 (1 Bewertung)
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Auf einen Blick

Spieler: 3 - 6 Personen, besonders gut mit 6 Spielern
Alter: ab 12 Jahren
Dauer: 90 - 90 Minuten

Auszeichnungen:
Deutscher Spielepreis 1994 (Rang: 5)

Spieltyp

Genre: Brettspiel, Sonstiges, Jeder gegen jeden
Thema: Wasser, Gegenwart, Meer, Wirtschaft, Transport und Verkehr

Spielgefühl

Einstieg:
schneller Start
ewige Erläuterungen
Komplexität:
super simpel
kolossal knifflig
Interaktion:
jeder für sich
alle zusammen
Zufall:
glattes Glück
pure Planung

Sonstige Informationen

Verlag:  Argentum Verlag
Autor: Wettering, Ronald
Illustrator: Catrein, Matthias

Erscheinungsjahr: 2006
Sprache: Anleitung und Spielmaterial in Deutsch

Weitere Auflagen

Rette Sich Wer Kann

Rette Sich Wer Kann
Jahr: 1994
Land:   DE
Verlag: Walter Müller's Spielewerkstatt

Anleitung herunterladen

Seenot im Rettungsboot: Spielanleitung herunterladen (PDF-Dokument). Zum Betrachten benötigst Du den kostenlosen Acrobat Reader.

Kurzanleitung

Diese Kurzanleitung zu 'Seenot im Rettungsboot' stammt von unserem Partner Ludoversum. Wir konzentrieren uns im Text auf wichtige Mechanismen des Spiels und ignorieren absichtlich Details und Sonderregeln.

Ein Riff, Wassereinbruch, und auch noch Schlagseite: Aber keine Panik auf der "Santa Timea", oder so ähnlich. Wer bringt die meisten Matrosen und Steuermänner auf die rettenden Inseln?

Jeder Spieler bekommt bei Seenot im Rettungsboot zunächst in seiner Farbe ein Rettungsboot, zwei große Spielfiguren (Steuermänner), ein paar Matrosen (kleine Figuren) und dazu Abstimmungskarten für die teilnehmenden Rettungsboote. Der Spielplan zeigt die "Santa Timea", schon halb untergegangen, wobei direkt oberhalb davon die Boote mit ihrer Fahrt zu den Inseln am oberen Spielfeldrand starten. Zuerst werden alle teilnehmenden Rettungsschiffe auf die Startfelder gestellt. Danach setzen alle Spieler reihum immer jeweils eine ihrer Figuren in ein beliebiges Boot.

Am Anfang einer Spielrunde wird durch Abstimmen darüber entschieden, welcher Kahn ein Leck bekommen soll. Jeder Spieler wählt dazu geheim die Abstimmungskarte des Bootes, welchem er ein Leck verpassen möchte. Nach dem Aufdecken aller Karten bekommt nun das Schiff mit den meisten Stimmen einen blauen Leckspielstein. Ist im gewählten Boot kein Platz mehr für den Leckspielstein, so muss eine Spielfigur für diesen weichen. Auch hier wird wieder abgestimmt um zu ermitteln, wessen Figur über Bord und somit aus dem Spiel geht. Es stimmen jetzt allerdings nur die Spieler ab, die auch Figuren im betreffenden Boot haben. Bei Abstimmungsgleichständen trifft immer der aktuelle Startspieler, der in jeder Runde wechselt, die endgültige Entscheidung. Sobald sich in einem Boot mehr Lecks als Figuren befinden, wird dieses mit all seinen verbliebenen Seemännern aus dem Spiel genommen.

Mit Spielphase zwei folgt auch gleich die nächste Abstimmungsrunde, um zu ermitteln, welches Schiff ein Feld in Richtung der rettenden Inseln bewegt werden darf. Alle Spielfiguren eines Bootes werden beim Erreichen einer Insel auf dieser abgestellt.

Im Uhrzeigersinn muss bei Seenot im Rettungsboot als nächstes jeder Spieler einen seiner Seeleute aus einem der Rettungsboote herausnehmen und dahinter abstellen. Danach steigen diese Spielfiguren wieder in umgekehrter Reihenfolge in die Boote ein. Logischerweise darf ins Gleiche nicht mehr eingestiegen werden. Danach endet eine Runde und die Nächste kann beginnen.

Nachdem alle Rettungsboote entweder gesunken oder auf einer Insel angekommen sind, ist die Rettungsaktion zu Ende. Für jeden eigenen Seemann auf den drei verschiedenen Inseln, gibt es jetzt je nach Eiland unterschiedlich viele Punkte, wobei die Steuermänner mehr einbringen als die Matrosen. Somit hat nicht immer automatisch derjenige gewonnen, der auch die meisten Figuren gerettet hat.

spielbox-Rezension

Die spielbox ist das auflagenstärkste Gesellschaftsspiele-Magazin weltweit. Die Redaktion hat Seenot im Rettungsboot in Ausgabe 2/07 rezensiert und umgerechnet mit 5 von 5 Sternen bewertet.

Interessierte können diese und andere Ausgaben im spielbox-Shop bestellen.

Text-Rezension

Diese Rezension zu 'Seenot im Rettungsboot' kommt von unserem Partner Ludoversum. Bald zeigen wir auch wieder an, welcher Autor sie verfasst hat.

Meinung

Das Spielmaterial ist recht nett gestaltet und vor allem die Holzboote und Figuren sind sehr stabil.

Wird bei drei Spielern beim anfänglichen Plazieren der Spielfiguren in die Boote so gesetzt, dass man in einem oder zwei Rettungsschiffen fast ausschließlich mit eigenen Figuren sitzt, dann ist wohl jedem klar, welches oder welche Boote von den beiden anderen Spielern mit Lecks versehen und nicht zu den rettenden Inseln bewegt werden. Am besten ist es daher, wenn mindestens vier, besser fünf oder sechs Spieler teilnehmen, denn dann kommen während des Spiels spannendere Abstimmungsrunden zusammen, und es sind auch insgesamt mehr Boote im Spiel.

Spielrunden mit Teilnehmern, die schnell mal "beleidigte Leberwurst" spielen, sollten die Finger von Seenot im Rettungsboot lassen, denn es wird in diesem Fall keine Spielfreude aufkommen. Auf Dauer bietet das Spiel zu wenig Abwechslung, da der Spielablauf immer absolut gleich ist (Abstimmung, Leck vergeben, Abstimmung, Boot ziehen und dann das Ganze wieder von vorne).

 

Fazit

Seenot im Rettungsboot ist im Wesentlichen ein sehr simples Abstimmungsspiel mit Mensch ärgere dich nicht-Figuren. Wer seine Gegenspieler schon immer mal "absaufen" lassen wollte, ist hier an der richtigen Adresse. Trotzköpfe und alle die gerne planbaren Einfluss auf ein Spiel haben, sollten sich aber anderweitig umschauen.

Seenot im Rettungsboot Bild 1 (zum Vergrößern aufs Bild klicken)
Foto: Ludoversum
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Seenot im Rettungsboot Kommentare

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