Tendix

Tendix

Bei Tendix versuchen Spieler, ihre Steine so auszulegen, dass eine ihrer Farben möglichst oft zu sehen ist. Die anderen Farben sollten nicht zu sehen sein.

Bewertung

Tendix Durchschnitt: 3 von 5 (1 Bewertung)
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Auf einen Blick

Spieler: 2 - 3 Personen
Alter: ab 10 Jahren
Dauer: 30 - 45 Minuten

Spieltyp

Genre: Brettspiel, Legespiel, Jeder gegen jeden
Thema: Abstrakt

Spielgefühl

Einstieg:
schneller Start
ewige Erläuterungen
Komplexität:
super simpel
kolossal knifflig
Interaktion:
jeder für sich
alle zusammen
Zufall:
glattes Glück
pure Planung

Sonstige Informationen

Verlag:  db-Spiele
Autor: Henn, Dirk

Erscheinungsjahr: 1998
Sprache: Anleitung und Spielmaterial in Deutsch

Kurzanleitung

Diese Kurzanleitung zu 'Tendix' stammt von unserem Partner Ludoversum. Wir konzentrieren uns im Text auf wichtige Mechanismen des Spiels und ignorieren absichtlich Details und Sonderregeln.

Tendix" heißt das neue Spiel von Dirk Henn. 36 Moosgummi-Plättchen gibt es in sechs unterschiedlichen Farben. Vorder- und Rückseite sind in jeder denkbaren Kombination zweier Farben vorhanden.

Ober- und Unterseite der einzelnen Plättchen sind jeweils um 45 Grad gedreht und dann miteinander verklebt worden: So kann man stets nicht nur die obenliegende, sondern auch die untere Farbe zu erkennen - und das ist ganz wichtig.

Die nach und nach abgelegten Plättchen werden im Verlauf des Spiels unter Umständen mehrfach gedreht, so dass die nach oben zeigende Farbe häufig wechseln kann.
Kärtchen blind ziehen

Das ist ein entscheidender Faktor: Ziel jedes Spielers ist es bei Tendix nämlich, dass am Ende, wenn alle 36 Felder des Plans belegt sind, von einer Farbe möglichst alle Plättchen oben und von einer zweiten Farbe möglichst alle Plättchen unten liegen. Die möglichst hohe Differenz zwischen diesen beiden Werten entscheidet über den Gewinn.

Dafür werden den (zwei bis drei) Spielern am Anfang jeweils zwei von insgesamt sechs Farben zugelost. Welche Farben man dabei gezogen hat, soll den Mitspielern möglichst lange verborgen bleiben.

Dann geht es los: Abwechselnd ziehen die Spieler blind ein Kärtchen aus dem Stoffbeutel und platzieren es auf ein Feld ihrer Wahl. Doch die Platzierung bleibt selten ohne Auswirkungen auf andere Plättchen: Die nach oben zeigende Farbe bestimmt nämlich, welche anderen Plättchen in der waagerechten bzw. senkrechten Nachbarschaft umgedreht werden.

Wer etwa ein Plättchen mit der Farbe rot nach oben ablegt, darf (und muß) alle Plättchen umdrehen, die davon genau ein Feld entfernt liegen. Bei orange sind es die, die zwei Felder entfernt liegen, bei gelb wird bis drei gezählt, bei grün bis vier und bei blau sogar bis fünf. Nur die Farbe violett oben lässt alle anderen Plättchen unverändert.
Plättchen anfangs beliebig legen

Am Anfang tut sich naturgemäß wenig, denn die ersten Plättchen haben kaum Auswirkungen auf die (zunächst nur spärliche) Nachbarschaft. Die Ablagen erfolgen deshalb weitgehend beliebig. Unsere Partien haben gezeigt, dass man die ersten zwölf bis 15 Plättchen von Anfang an beliebig auf dem Spielplan verteilen kann, erst dann wird es interessant und spannender.

Im mittleren Teil der Partie muss man sich nämlich die meisten Gedanken darüber machen, ob man nun gezielt Einfluss auf die eigenen Farben nimmt (und möglicherweise seine Pläne verrät), ob man es vorzieht, die Absichten der Gegner zu erkennen (und sie vereitelt) oder ob man versucht, auf ein möglichst ausgewogenes Verhältnis zwischen den oben und untenliegenden Fremdfarben - und damit auf ein niedriges Endergebnis für die Gegner - hinzuarbeiten.

Diese Phase mit einem größeren Einfluss auf das Spielgeschehen währt allerdings kaum zwölf Plättchen (und damit je nach Zahl der Mitspieler nur vier bis sechs Runden) lang. Danach gehen die taktischen Einflussmöglichkeiten meist wieder rapide zurück: Häufig bieten die dann noch freien Plätze keinen signifikanten Einfluss bei den gerade gezogenen Farben (besonders bei allen Kombinationen von violett, grün und blau).

Mitunter sorgt das gezogene Plättchen sogar dafür, dass man bei der Ablage eigene Vorteile zwangsläufig wieder verspielen muss. Um so mehr es also auf das Ende der Partie zugeht (wenn alle Felder belegt sind, wird abgerechnet), um so größer wird leider die Rolle, die der ungeliebte Zufall beim Ziehen der Plättchen spielt.

(Spielbeschreibung: Willi Feldgen, spielbox.de)

spielbox-Rezension

Die spielbox ist das auflagenstärkste Gesellschaftsspiele-Magazin weltweit. Die Redaktion hat Tendix in Ausgabe 3/99 rezensiert und umgerechnet mit 3 von 5 Sternen bewertet.

Interessierte können diese und andere Ausgaben im spielbox-Shop bestellen.

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