A Few Acres of SnowFoto: Asmodee, 2014

A Few Acres of Snow

Die Spieler versuchen mittels des Deckbau-Prinzips der anderen Seite (Franzosen oder Engländer) Geländeverluste zuzufügen. Nur wer ein optimales Deck bildet, hat die Chance, in A Few Acres of Snow zu gewinnen.

Bewertung

A Few Acres of Snow Durchschnitt: 3 von 5 (1 Bewertung)
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Auf einen Blick

Spieler: für 2 Personen
Alter: ab 12 Jahren
Dauer: 60 - 240 Minuten

Spieltyp

Genre: Brettspiel, Deckbauspiel, Jeder gegen jeden
Thema: Krieg, Kriegssimulation, Neuzeit, Nordamerika, Kanada

Spielgefühl

Einstieg:
schneller Start
ewige Erläuterungen
Komplexität:
super simpel
kolossal knifflig
Interaktion:
jeder für sich
alle zusammen
Zufall:
glattes Glück
pure Planung

Sonstige Informationen

Verlage:  Treefrog GamesAsmodee Deutschland
Autor: Wallace, Martin
Illustrator: Dennis, Peter

Erscheinungsjahr: 2011
Sprache: Anleitung und Spielmaterial in Deutsch

Anleitung herunterladen

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Regelfragen

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Video-Anleitung

Kurzanleitung

Diese Kurzanleitung zu 'A Few Acres of Snow' stammt von unserem Partner Ludoversum. Wir konzentrieren uns im Text auf wichtige Mechanismen des Spiels und ignorieren absichtlich Details und Sonderregeln.

Britische und französische Kolonialtruppen kämpfen um jeden Zentimeter Nordamerikas. Während die Engländer sich von Boston aus nach Norden vorarbeiten, beginnen die gallischen Soldaten in der heute kanadischen Provinz Quebec. Vorangetrieben werden beide Parteien durch ein von Dominion inspiriertes Deckbausystem, das Expansion und Kämpfe steuert.

Zu Beginn von A Few Acres of Snow sind (mit Ausnahme der Startstädte) sämtliche Ortschaften des nordamerikanischen Kontinents neutral und müssen zunächst erobert werden. Dies ist je nach Verbindung über Land, Fluss oder Ozean durch die Verwendung mehrerer Ortskarten möglich. Die erste Karte muss zu dem Ort gehören, von dem die Bewegung ausgeht, die zweite das benötigte Transportmittel abbilden. Eventuell ist auch noch eine dritte Karte erforderlich, bei der (beispielsweise auf Siedlerfeldern) erneut ein spezielles Symbol gefragt ist.

Um das eigene Kartendeck mit neuen Orten zu bereichern, müssen diese jedoch zunächst erobert/besiedelt werden. Durch die stetige Expansion entsteht also ein immer größeres Deck, von dem jedoch nur 5 Karten auf der Hand zur Verfügung stehen. Am Ende eines Zuges können unpassende Karten abgeworfen werden, müssen aber nicht.

Kommt es zu Auseinandersetzungen, sind Imperiumskarten mit Kampfsymbolen hilfreich. Jeder Angriff stellt zunächst eine Belagerung dar, die von beiden Seiten mit ausreichend Symbolen gewonnen werden kann. Solange keine Seite ein deutliches Übergewicht erlangt, bleibt der Ort belagert –was unter Umständen ein Hindernis sein kann, da jede Seite stets nur eine einzige Stadt belagern kann.

Manche Karten erlauben Überfälle hinter die Frontlinien, Hinterhalt-Attacken gegen bestimmte Karten oder den Aufbau eines Handelsimperiums durch Kaufmänner, Händler und sogar Piraten. Trotz der großen Auswahl stehen pro Zug jedoch nur zwei Aktionen zur Verfügung. Die Partie endet spätestens wenn eine Partei alle ihre Dorf- oder Stadtmarker eingesetzt hat oder eine bestimmte Anzahl Gegner gefangen nehmen konnte. Auch ein vorzeitiger Sieg ist in A Few Acres of Snow durch die Eroberung einer feindlichen Startstadt möglich.

Forums-Rezensionen

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Video-Rezension

Text-Rezension

Diese Rezension zu 'A Few Acres of Snow' kommt von unserem Partner Ludoversum. Bald zeigen wir auch wieder an, welcher Autor sie verfasst hat.

Nachdem die erste Auflage 2011 schnell ausverkauft und mit dem International Gamers Award eine wichtige Auszeichnung erhalten war, wurden für die zweite Auflage ein paar kleine Regeländerungen durchgeführt, mit denen die beiden Parteien etwas ausgeglichener werden.

Die Verflechtung von Deckbaumechanismen mit einem klassischem Kriegsszenario ist zunächst gewöhnungsbedürftig, da es zumindest in den ersten Partien kaum absehbar ist, welche Konsequenzen sich konkret ergeben und welche möglichen Strategien sich daraus ableiten lassen. Allein die Tatsache, dass neue Ortskarten nicht gekauft werden können, sondern automatisch in das Deck integriert werden sobald der entsprechende Ort besiedelt wurde, lässt komplexe Abhängigkeiten vermuten.

Glücklicherweise sind die zu treffenden Entscheidungen weit weniger kompliziert. Erstens gibt es nur fünf Handkarten, und zweitens schränken die gezogenen Orte bei fortgeschrittenem Spiel die möglichen Bewegungsoptionen immer stärker ein. Da im Gegensatz zu Dominion aber nicht alle verbleibenden Handkarten nach dem Zug abgeworfen werden müssen, lässt sich zumindest teilweise auf die folgende Runde vorbereiten. Sei es durch Bereithaltung von Kampf- oder passenden Transportsymbolen.

Optisch erinnert das ganze Szenario ein wenig an andere Strategiespiele, die den amerikanischen Sezessionskrieg zwischen Nord- und Südstaaten zum Thema hatten, der jedoch ein ganzes Jahrhundert später stattfand. Oder, wie es eine uninteressierte Beobachterin zu sagen pflegte: „Rot gegen Blau… das kenne ich schon.“ Wenn sie nur wüsste, was sie verpasst…

Fazit

Dank A Few Acres of Snow gibt es Deckbau nun auch auf dem Schlachtfeld. Keinem anderen Strategiespiel ist es bisher so gut gelungen, so viel Handlungs-Variabilität mit so wenigen Regeln umzusetzen. Zumindest keinem für nur zwei Teilnehmer. Ein Muss für jeden Strategen.

spielbox-Rezension

Die spielbox ist das auflagenstärkste Gesellschaftsspiele-Magazin weltweit. Die Redaktion hat A Few Acres of Snow in Ausgabe 6/11 rezensiert und umgerechnet mit 4 von 5 Sternen bewertet.

Interessierte können diese und andere Ausgaben im spielbox-Shop bestellen.
A Few Acres of Snow Bild 1 (zum Vergrößern aufs Bild klicken)
Foto: Asmodee, 2014
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A Few Acres of Snow Kommentare

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