CacaoFoto: ABACUSSPIELE, 2015

Cacao

Bei Cacao leiten die Spieler einen Stamm im Urwald und handeln mit Kakaofrüchten. In ihrem Zug legen Spieler erst ein Arbeiter- oder Urwaldplättchen an bereits ausliegende Plättchen an und führen dann Aktionen durch.

Bewertung

Cacao Durchschnitt: 3.9 von 5 (7 Bewertungen)
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Auf einen Blick

Spieler: 2 - 4 Personen
Alter: ab 8 Jahren
Dauer: 45 - 60 Minuten

Auszeichnungen:
Spiel des Jahres: Empfehlungsliste 2015
Deutscher Spielepreis 2015 (Rang: 7)

Erweiterungen:
Cacao: Vulkane
Cacao: Die Lichtung
Cacao: Chocolatl
Cacao: Großer Markt & Goldener Tempel
Cacao: Diamante

Spieltyp

Genre: Sonstiges, Legespiel, Jeder gegen jeden
Thema: Südamerika und Mittelamerika, Landschaft, Regenwald

Spielgefühl

Einstieg:
schneller Start
ewige Erläuterungen
Komplexität:
super simpel
kolossal knifflig
Interaktion:
jeder für sich
alle zusammen
Zufall:
glattes Glück
pure Planung

Sonstige Informationen

Verlag:  Abacusspiele
Autor: Walker-Harding, Phil
Illustrator: Stephan, Claus

Erscheinungsjahr: 2015
Sprache: Anleitung und Spielmaterial in Deutsch

Anleitung herunterladen

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Regelfragen

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Video-Anleitung

Kurzanleitung

Diese Kurzanleitung zu 'Cacao' stammt von unserem Partner Ludoversum. Wir konzentrieren uns im Text auf wichtige Mechanismen des Spiels und ignorieren absichtlich Details und Sonderregeln.

Cacao entführt uns in den Dschungel, um Kakaobohnen anzubauen (und fair zu handeln). Die Spieler lassen dabei eine schachbrettartige Dschungelfläche wachsen, bei der sich individuelle Arbeiter- und allgemeine Aktionsplättchen abwechseln. Erst durch das benachbarte Anlegen werden die Aktionen ausgeführt.

Die Arbeitplättchen der Spieler zeigen an jeder Kante bis zu 3 Arbeiter, die stets sofort ihre entsprechende Aktion ausführen, wenn neben ihnen etwas Urwald auftaucht. Bei Plantagen werden Kakaobohnen produziert, die auf den Spielertableaus begrenzt gelagert und an Märkten schließlich wieder verkauft werden können. Simple Goldgruben liefern ein kleines Soforteinkommen, wohingegen Tempelmehrheiten erst am Spielende ausgewertet werden. Wasserfelder erlauben das Voranschreiten der "Wasserträger", die am Ende ebenfalls noch einen Erlös liefern. Wer einen Sonnenstein einsammelt, kann diesen später verwenden, um eines seiner Arbeiterplättchen zu überbauen.

Ein einzelner Zug besteht bei Cacao einfach aus dem Anlegen eines eigenen Arbeiterplättchens, wovon die meiste Zeit über drei zur Auswahl stehen. Urwaldplättchen kommen automatisch hinzu, sobald zwei freie Arbeiterkanten benachbart liegen. Hier kann der aktive Spieler zwischen zwei offenen Plättchen wählen und somit die damit ausgelösten Aktionen festlegen. Sobald das letzte Arbeiterplättchen gelegt wurde, gewinnt der reichste Spieler.

Forums-Rezensionen

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Video-Rezension

Text-Rezension

Diese Rezension zu 'Cacao' kommt von unserem Partner Ludoversum. Bald zeigen wir auch wieder an, welcher Autor sie verfasst hat.

Der grundlegende Wirtschaftsmechanismus ist simpel und gewährleistet einen schnellen Einstieg auch für Gelegenheitsspieler. Trickreich wird das Ganze erst dann, wenn begonnen wird den Gewinn zu maximieren. Dann müssen nämlich nicht nur die begrenzten Lagerplätze beachtet werden, sondern auch die Aktionen der Mitspieler. Natürlich möchte jeder seine Bohnen zum höchstmöglichen Preis verkaufen, doch die entsprechenden Marktplättchen sind schnell belegt und kommen auch nicht immer zum richtigen Zeitpunkt ins Spiel. Manchmal ist es daher auch nicht uninteressant, ein oder zwei Urwaldteile bewusst an bestimmte Stellen zu legen.

Während bei den Tempeln die einfache Regel "Hauptsache 1 Männchen mehr als die anderen" gilt, sollte der Wasserträger nicht vernachlässigt werden. Insbesondere am Anfang und am Ende ist er sehr lukrativ. Das Überbauen bietet sich hingegen in den beiden letzten Runden an, weil dann sowohl alle Seiten genutzt werden können (und kein Arbeiter am Rand nutzlos herum steht), als auch Mehrheiten an den Tempel noch einmal kippen können.

Fazit

Egal mit welcher Spielerzahl, Cacao ist nicht nur bunt, sondern auch unterhaltsam.

Cacao Bild 1 (zum Vergrößern aufs Bild klicken)
Foto: ABACUSSPIELE, 2015
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